Camperwahl
Camperwahl. Findet den zu euch passenden Camper oder das richtige Wohnmobil für eure Reisen. Hier findet ihr einen Überblick über die verschiedenen Fahrzeugklassen

Das passende Wohnmobil finden: nichts leichter als das! Wir unterstützen euch bei der Camperwahl. Mit den folgenden Reiseinfos lässt sich leicht feststellen, welches Wohnmobil oder welcher Camper für euren Wohnmobilurlaub passt. Der direkte Vergleich der einzelnen Fahrzeugtypen führt euch die entscheidenden Argumente vor Augen.
2WD (Heckantrieb) vs. 4WD (Allradantrieb)
Grundprinzip:
2WD (Two-Wheel Drive): Antrieb auf 2 Räder (orne oder hinten)
4WD (Four-Wheel Drive): Antrieb auf alle 4 Räder → deutlich bessere Traktion im Gelände, auf Schotterpisten oder am Strand - Vor allem in Australien verbreitet
Wenn man eine Reise durch Australien plant und dabei überlegt, ob ein Camper mit Zwei- oder Allradantrieb sinnvoller ist, hängt die Antwort weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern viel mehr davon, wie man eigentlich reisen möchte und was man erleben möchte.
Ein klassischer 2WD-Camper ist für die meisten Reisenden zunächst die naheliegende Wahl. Diese Fahrzeuge fahren sich im Grunde (je nach Größe) wie ein normaler PKW oder Transporter und sind auf befestigten Straßen angenehm zu steuern. Vor allem der Komfort ist oft höher: Mehr Platz im Innenraum, eine bessere Ausstattung und ein insgesamt entspannteres Fahrgefühl sprechen klar für den 2WD. In Neuseeland, wo das Straßennetz gut ausgebaut ist und man selten wirklich ins Gelände muss, ist ein solcher Camper in den allermeisten Fällen völlig ausreichend. Die Einschränkungen zeigen sich allerdings, sobald man die typischen Routen verlässt. Unbefestigte Straßen, Sand oder schlammige Pisten können schnell zum Problem werden. In Australien betrifft das vor allem abgelegenere Regionen, etwa im Outback oder auf bestimmten Küstenabschnitten. Viele Vermieter untersagen solche Strecken mit einem 2WD ohnehin, was die Flexibilität zusätzlich einschränkt.
Ein 4WD-Camper eröffnet hier ganz andere Möglichkeiten. Durch den Allradantrieb hat man deutlich mehr Traktion und kommt auch auf schwierigem Untergrund besser voran. Das macht sich besonders auf Sand, Schotterpisten oder bei steileren Passagen bemerkbar. In Australien kann das den Unterschied ausmachen, wenn man abgelegene Nationalparks erkunden, durch das Outback fahren oder Orte erreichen möchte, die mit normalen Fahrzeugen nicht zugänglich sind. Genau darin liegt auch der große Reiz: mehr Freiheit, mehr Unabhängigkeit und gelegentlich auch weniger überlaufene Reiseziele. Allerdings hat diese Freiheit ihren Preis. 4WD-Fahrzeuge sind in der Miete kostenintensiver. Dazu kommt, dass sie sich auf normalen Straßen oft weniger komfortabel fahren lassen und meist kompakter gebaut sind, was beim Wohnen im Fahrzeug auffallen kann. Zudem befinden sich die Schlafplätze oftmals im Dachzelt auf dem Fahrzeug, einen begehbaren Wohnraum gibt es seltener. Ein weiterer Punkt ist die Erfahrung: Wer noch nie im Gelände unterwegs war, unterschätzt leicht, wie anspruchsvoll bestimmte Strecken sein können. Gerade in abgelegenen Regionen Australiens, wo Fehler schnell größere Konsequenzen haben können.
Unser Fazit:
Ein 2WD-Camper ist für die meisten Reisen die vernünftigere und entspanntere Wahl. Ein 4WD lohnt sich dann, wenn man bewusst abseits der üblichen Wege unterwegs sein möchte und die zusätzlichen Kosten sowie den Mehraufwand in Kauf nimmt. Wer sich unsicher ist, fährt oft besser damit, einen normalen Camper zu wählen und für spezielle Offroad-Erlebnisse gezielt geführte Touren zu buchen. Gerne beraten wir euch, weinn ihr Interesse an einer Miete von einem Allradfahrzeug habt!
Sleeper vs. Hitop
Für uns ist der Gewinner dieses Duells ganz klar der Hitop Camper. Denn für das Hochdach spricht einiges: Mehr Platz nach oben kann einen großen Einfluss darauf haben, wie viel Zeit man im Camper verbringt. Wenn Du im Stehen einen Mister-Burns-Rücken machen musst, wirst Du dich im Camper weniger wohl fühlen, als wenn du bequem aufrecht reinpasst.
Außer Du bist Mister Burns. Im Hitop Camper kannst Du schmerzfrei auch mal einen Regentag verbringen. Im Sleepervan nicht, bzw. nur gekrümmt. 1:0. Kochen im Camper kann richtig Spaß machen. Allerdings gewinnt auch hier ganz klar der Hitop Camper. Denn die Küche ist deutlich besser ausgestattet, als beim Sleepervan. Dieser hat meist nur eine einzige Kochplatte, die ausschließlich bei geöffneter Heckklappe zu erreichen ist. Das bedeutet, dass man beim Sleepervan auch mal bei Regen hinterm Auto steht und versucht, die Soße aufzuwärmen, während die bereits abgegossenen Nudeln schon wieder kalt sind. Und während du noch draußen stehst, haben es sich die Sandflies bereits in deinem Camper bequem gemacht und freuen sich ihrerseits auf ein reichhaltiges Abendessen. Im Hitop Camper dagegen bist Du bequem im Fahrzeuginneren, während Nudeln und Soße gleichzeitig brutzeln.
Der Regen trommelt gemütlich aufs Dach und die Sandflies drücken sich an der Scheibe die Nasen platt. You choose. 2:0 Stauraum ist eine feine Sache. Leider fehlt er im Sleepervan deutlich. Das bedeutet, dass sich deine Kleidung gerne zusammen mit dem Bodyboard, dem nassen Handtuch und der Zahnbürste auf dem Bett tummelt und Du morgens einige Zeit suchen musst, bis Du zwei ähnliche Socken gefunden hast. Und wenn Du schlafen willst, musst Du erst alles auf die Vordersitze werfen. Und das täglich. Ganz ehrlich: Das nervt auf lange Sicht. Der Hitop Camper punktet auch hier mit deutlich mehr Platz. 3:0
Für einen Sleepervan spricht eigentlich nur eines: der zunächst günstige Preis. Doch man spart oft weniger, als man denkt. Denn durch den relativ geringen Komfort gerät man unterwegs gern in Versuchung, doch lieber Essen zu gehen oder sich die Zeit außerhalb des Campers zu vertreiben, was meist mit höheren Ausgaben verbunden ist. Diese kommen allerdings in kleinen Häppchen und sind so für manche besser zu finanzieren. Durch die Campingplätze kommen beim Sleepervan zusätzliche Kosten hinzu, die oft die Mehrkosten für ein Fahrzeug, das Self-Contained ist, übersteigen. 3:1.
Unser Fazit: Für kürzere Reisen und ordentliche, gut organisierte Reisende mit eher wenig Gepäck kann besonders im Sommer ein Sleepervan ein nettes zu Hause sein, das gerade bei finanziellen Engpässen vor Reisebeginn das Budget schont. Wer jedoch längere Zeit unterwegs ist und es gerne auch mal etwas bequemer und gemütlicher hat, sollte sich ganz klar für einen Hitop Camper entscheiden. Gerade auf längere Sicht wird sich das auch finanziell als beste Lösung erweisen.
Die Vorteile des Hitop Camper auf einen Blick:
- Bequeme Stehhöhe
- Praktische, gut ausgestattete Küche
- Mehr Stauraum
- Kompakt zu fahren
Hitop vs. 2 Bett Wohnmobil
Was für ein knappes Duell!
Um sich ein Bild der Kontrahenten machen zu können: Der Hochdachcamper ist ein Fahrzeug in der Größenordnung eines VW-Busses mit Hochdach, während wir uns das 2 Bett Wohnmobil wie einen Mercedes Sprinter vorstellen können. Und – der Name lässt es vermuten – im 2 Bett Wohnmobil gibt es? Richtig! Dusche und WC. Platz- auch bei diesen beiden ein Thema. Der Punkt geht hier ganz klar an das 2 Bett Wohnmobil, denn es ist offensichtlich größer. Für den Alltag im Camper bedeutet das: Mehr Stauraum, weniger plattgetretene Zehen, weniger Höhlenkoller an Regentagen. Eine klare Entscheidung. 0:1. Eine Dusche im Camper. Zunächst erst mal eine gute Idee. Doch rechtfertigt der Luxus des fahrbaren Badezimmers die Mehrkosten? Wir denken: Nein! Denn vor allem in Australien oder Neuseeland wird man schnell feststellen, dass sich an Stränden eine öffentliche Dusche an die nächste reiht. Es handelt sich um Sanitäranlagen, die für Surfer eingerichtet wurden. Hier gibt es alles, was man braucht. Aber auch nicht mehr. Die Duschen sind meist kalt und in den Toiletten ist nicht immer Papier, aber wer darauf vorbereitet ist, kommt gut zurecht. Und ist man mal irgendwo, wo keine Dusche zu finden ist, kann man bei Campingplätzen oder Hostels fragen. Oft ist es möglich, gegen einen kleinen Betrag von 3-5 NZD die Duschen zu nutzen. Wenn du also kein kompromissloser Warmduscher bist, kannst du getrost auf die Dusche im Camper verzichten. Daher gibt es hierfür keinen Punkt. Für Familien ist dieser Punkt allerdings anders zu bewerten. Unser Artikel Das richtige Wohnmobil für Familien hilft euch weiter. Übrigens: Camper mit Dusche und WC gelten nicht automatisch als Self-Contained! Tatsächlich sind sie sogar oft nicht zertifiziert.
Treibstoff ist teuer. Zwar ist das Tanken oft weniger traumatisch als in Deutschland, dennoch ist Sprit ein großer Kostenfaktor für jeden Wohnmobilreisenden. Auf den ersten Blick erstaunlich: das größere Fahrzeug, also der 2 Bett Wohnmobil gewinnt hier. Das liegt daran, dass die großen Camper mit Diesel gefüttert werden, während die Hochdachcamper Benzin bevorzugen. Ist in Deutschland schon ein gewisser Unterschied zwischen Diesel und Benzin zu erkennen, in Neuseeland ist er gravierend. Denn es gibt hier die Regelung, dass beim Benzin die Treibstoffsteuer direkt an der Tankstelle pro Liter einbehalten wird, während Diesel hier steuerfrei verkauft wird und der Fahrzeughalter die Dieselsteuer pro Kilometer im Vorfeld bezahlt. Als Mieter bedeutet das: Beim Benziner zahlst du die Steuer, beim Diesel dein Vermieter. Aber Achtung: Dies gilt nur wenn ihr die All Inclusive Variante wählt. In der Standardmiete bezahlt ihr die Dieselsteuer selbst. 2:0, größer ist nicht immer besser.
Zwar freut sich der durchschnittliche Wohnmobilreisende über mehr Platz, leider bedeutet das aber auch: Große Außenmaße. Wenn du schon mit deinem Golf ungern seitwärts oder rückwärts in engere Parklücken manövrierst, so wird dich das 2 Bett Wohnmobil vor ganz neue Herausforderungen stellen. In größeren Städten ist es in diesem Punkt auf der anderen Seite der Erde nicht anders als in Stuttgart, München oder Hamburg: Parkplätze sind selten dort, wo man gerade sein Fahrzeug abstellen möchte. Und wenn dann jemand zufällig seinen Smart vom Straßenrand entfernt, gerätst du in die Verlegenheit, dein Fahrzeug gekonnt in die entstandene Lücke zu zwängen. Dass hier jeder Zentimeter zählt, ist klar. Daher geht der Punkt für besseres Handling im Straßenverkehr ganz eindeutig an den Hochdachcamper. 2:1. Der Preis deines Wohnmobilurlaubs entscheidet sich bekanntlich nicht nur über den Treibstoff. Daher sei an dieser Stelle erwähnt, dass der Hochdachcamper in diesem Punkt der ungekrönte König ist. Er ist im Grundpreis viel günstiger als das 2 Bett Wohnmobil. 2:2.
Unser Fazit: Ob du mit einem Hochdachcamper oder mit einem 2 Bett Wohnmobil besser beraten bist, liegt an dir und deiner Reiseplanung. Je mehr Kilometer du zurücklegst, desto wichtiger wird das Argument mit dem Diesel (Nur in Neuseeland). Bei kürzeren Reisen ist der geringe Grundpreis des Hitop entscheidend. Wenn du auch unter schwierigen Bedingungen problemlos parken kannst, dann solltest du dem 2 Bett Wohnmobil gewachsen sein. Ansonsten liegt der der Hochdachcamper vielleicht mehr. Und du weißt selbst am besten, ob du ein echter Warmduscher bist.
Findet das passende Fahrzeug für eure Reise











2 Bett Wohnmobil vs. 4 Bett Wohnmobil
Ein Duell für Reisefreunde, die den Cent nicht umdrehen müssen und gerne mehr Geld in mehr Lebensqualität investieren. Wenn man lange Zeit zu zweit reisen geht, geht man sich irgendwann auch mal auf die Nerven. Dieser Zeitpunkt lässt sich herauszögern, wenn man bereit ist, in ein Fahrzeug zu investieren, das eigentlich für vier Personen konzipiert wurde. Ein 4 Bett Wohnmobil bietet zwei Personen jede Menge Platz. Das bedeutet, man kann sich auch mal aus dem Weg gehen und hat beinahe ein Gefühl von Privatsphäre. 0:1 Betten machen ist eine wenig geliebte Übung. Im 2 Bett Wohnmobil muss man jeden Tag nicht nur das Kissen glattziehen und einmal die Decke schütteln. Morgens baut man das Bett ab. Und abends, wenn man müde von den Abenteuern des Tages ins Heim auf Rädern zurückkehrt und schnell die Füße hochlegen möchte, stellt man fest: Da ist nichts zum Füße hochlegen. Also musst du erst mal etwas räumen, bevor du deine müden Glieder ausstrecken kannst. Im 4 Bett Wohnmobil fällt all dieses Geräume weg. Oben sind die Betten, unten wird gewohnt, gekocht, gesessen. Der eine möchte schlafen, der andere möchte noch am Tisch sitzen? Im 4 Bett kein Problem.
Auch Besuch aus kleineren Fahrzeugen kann an Regentagen zum Kochen und Karten spielen eingeladen werden. Kurz: Mit dem 4 Bett Wohnmobil seid ihr die Könige auf dem Parkplatz. 0:2 All der Luxus hat natürlich seinen Preis. Und das ist der große Nachteil am 4 Bett Wohnmobil. Denn ihr lebt nicht nur den monarchischen Standard, ihr zahlt ihn auch. Wenn das Reisebudget nicht besonders knapp ist und eventuell nach oben einen gewissen Spielraum bietet, ist dieser Punkt nicht so gravierend. Alle anderen – und dazu zählen die meisten Reisenden, mit denen wir bisher gesprochen haben - werden spätestens beim Vergleich der Angebote feststellen, dass der preisliche Unterschied zu einer eindeutigen Tendenz Richtung 2 Bett Wohnmobil führt. 1:2
Unser Fazit: Wer es sich leisten kann, kann mit einem größeren Wohnmobil einige kritische Situationen des Camperlebens entschärfen. Allerdings kann man für das im 2 Bett Wohnmobil gesparte Geld einige Blumen, Pralinen und Candle Light Dinners bekommen, mit denen sich der Streit ums ungemachte Bett und die Socken auf dem Esstisch ebenfalls gut und vermutlich abwechslungsreicher beilegen lässt.
4 Bett Hitop vs. 4 Bett Wohnmobil
Wenn ihr mit mehr als zwei Personen reisen geht, muss natürlich ein entsprechendes Fahrzeug her. Die kleinen und ganz günstigen Varianten fallen dann weg – dafür teilt ihr die Kosten auch durch vier. Für Familien ist das natürlich ein schwacher Trost. Um es kurz zu machen: wenn du lange schuften musstest, um dir diese Reise leisten zu können, wirst du zwangsläufig den 4 Bett Hitop Camper nehmen, wenn du die Preisdifferenz zum 4 Bett Wohnmobil gesehen hast. Preislich ist der Hitop unschlagbar. 1:0.
Pro Forma seien die anderen Punkte, in denen klar das 4 Bett Wohnmobil gewinnt, hier noch aufgeführt. Platz oder kein Platz – der eine hat’s, der andere nicht. Wo es sich zu zweit im Hitop noch sehr bequem leben lässt, wird es im nur unwesentlich größeren 4 Bett Hitop schon ziemlich eng, wenn man ihn tatsächlich mit vier Personen bewohnt. Das 4 Bett Wohnmobil ist da deutlich großzügiger. 1:1. Dusche und WC sind kein absolutes Muss, wie schon oben erwähnt, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, an eine kostenlose oder zumindest kostengünstige Dusche zu kommen. Kurz gesagt, man müsste schon sehr viel duschen, um den Mehrpreis des 4 Bett Wohnmobils zu rechtfertigen. Da es sich bei potentiellen Mietern eines 4-Bett-Wohnmobils jedoch oft um Familien handelt, möchten wir hier für die Nasszelle im Fahrzeug einen Punkt vergeben. Denn wenn die Kleinen mal müssen, kann es oft nicht lange warten. Und eine kalte Dusche nach einem Bad im kalten Meer ist für Kleinkinder auch nicht das Wahre. Also, der reiselustigen Familien wegen 1:2.
Ein weiterer Punkt, der im Grunde nur Familien betrifft: Im 4 Bett Wohnmobil gibt es das Bett im Alkoven, das jederzeit zugänglich und nutzbar ist, ohne den Wohnkomfort unten zu beeinträchtigen. Das ist optimal für Familien, deren Kinder mittags ein Schläfchen halten sollen. Ohne irgendwelchen Aufwand können die Kinder hingelegt werden, während die Eltern unten kochen, Karten spielen oder Topflappen häkeln. 1:3. Etwas gibt es bei Wohnmobilen dieser Größe noch zu beachten: Bei einigen 4-Bett Wohnmobilen befinden sich die zwei hinteren Sitze ganz hinten im Wohnmobil. Hier ist es extrem schauklig und zu Reiseübelkeit neigende Personen sollten mit ihren Mitfahrern tauschen oder eine Tüte griffbereit haben. Für Kinder – besonders Kleinkinder – sind diese Plätze nicht geeignet! Familien sollten sich also bei der Wahl des Wohnmobils bezüglich der Sitzanordnung beraten lassen. Es lassen sich hier nicht pauschal Punkte vergeben, da es auf das Innenleben des Wohnmobils ankommt. Allerdings sind die Hitop Camper aufgrund ihres geringeren Gewichts und weniger Länger hier weniger schmerzhaft, wenn die Sitze im hinteren Bereich liegen. Familien empfehlen wir, unseren Beitrag zu guten Wohnmobilen bei Reisen mit Kindern zu lesen!
Unser Fazit: Wer in die Verlegenheit kommt, sich tatsächlich zwischen diesen beiden Fahrzeugen entscheiden zu können, weil der Geldbeutel es erlaubt, sollte dies zugunsten des 4 Bett Wohnmobil tun. Besonders für Familien bietet das Wohnmobil deutlich mehr Komfort, man sollte aber unbedingt ein Wohnmobil wählen, bei dem die Sitze der Kinder weit vorne liegen. Ist man mit 4 Erwachsenen unterwegs, sind Mittagsschläfchen und warme Dusche nicht so relevant und der 4 Bett Hitop ist eine praktikable Lösung. Allerdings verteilen sich hier die Kosten dann im Idealfall auf vier separate Geldbeutel, sodass die Mehrkosten eines 4 Bett Wohnmobil finanzierbar sind. Und auch wenn er punktemäßig hier nicht so gut abschneidet: Im 4 Bett Hitop lässt es sich ebenfalls prima leben, also Kopf hoch, wenn das Budget knapp ist!
4 Bett Wohnmobil vs. 6 Bett Wohnmobil (für 4 Personen)
Der Kampf der Giganten. Mehr Platz auf Rädern geht fast nicht. Nur wenige werden sich mit der Frage konfrontiert sehen, ob sich zu viert ein 6 Bett Wohnmobil lohnt, oder ob man im 4 Bett Wohnmobil ausreichend Platz findet. Doch für die wenigen sei diese Frage trotzdem behandelt. Es ist eigentlich auch ganz einfach.
Unserer Meinung nach lohnt es sich im Allgemeinen nicht, auf ein 6 Bett Wohnmobil zu setzen, wenn man die Betten nicht braucht. Denn 4 und 6 Bett Wohnmobile sind meist auf gleichen Fahrgestellen unterwegs und nur etwas anders ausgebaut. Das heißt, man gewinnt keinen zusätzlichen Platz im 6 Bett Wohnmobil, sondern verliert gegebenenfalls Stauraum bzw. Wohnraum dort, wo die zusätzlichen Betten eingebaut sind. Eine Ausnahme gibt es. Ein paar wenige 6 Bett Wohnmobile sind für vierköpfige Familien interessant, weil in diesen Modellen die Kinder direkt hinter den Eltern sitzen können, was bei längeren Etappe ziemlich wertvoll sein kann. In allen anderen Fällen ist der 4 Bett Wohnmobil genauso gut.
6-7 Bett Wohnmobile in den USA
Ein Wohnmobil für bis zu sieben Personen und einer Länge von über neun Metern, das ist schon eine kleine rollende Ferienwohnung. Und genau so fühlt es sich auch an: großzügig, komfortabel und bereit für echte gemeinsame Abenteuer. Der größte Vorteil liegt auf der Hand: Platz. Gerade in Größeren Gruppen kann das eine gute Alternative sein! Mehr Schlafplätze, eine vollwertige Küche, ein geräumiger Wohnbereich, hier kann man auch mal einen Regentag entspannt drinnen verbringen. Besonders auf längeren Reisen durch die USA, wo die Distanzen groß sind, wird dieser Komfort schnell unbezahlbar. Man hat alles dabei, kann spontan stoppen, kochen, übernachten und das alles mit dem Gefühl, ein kleines Zuhause auf Rädern zu haben.
Natürlich bringt die Größe auch Herausforderungen mit sich. Ein Fahrzeug mit 9,10 m Länge fährt sich anders als ein PKW, das merkt man vor allem in Städten, auf engen Straßen oder beim Einparken. Auch auf kleineren Campingplätzen kann es manchmal etwas knifflig werden. Dazu kommt ein etwas höherer Verbrauch und die Tatsache, dass man bei der Routenplanung ein wenig vorausschauender unterwegs sein sollte. Aber: Wer sich darauf einlässt, wird schnell merken, dass die Vorteile überwiegen. Die Fahrzeuge sind für amerikanische Straßenverhältnisse gebaut, viele Highways sind breit und gut ausgebaut, und auch Campingplätze sind häufig auf größere Wohnmobile ausgelegt. Nach kurzer Eingewöhnung fühlt sich das Fahren überraschend entspannt an.
Unser Fazit:
Die großen Wohnmobile sind die perfekte Wahl für alle, die gemeinsam reisen und dabei nicht auf Komfort verzichten möchten. Sie bieten Freiheit, Flexibilität und jede Menge Raum für unvergessliche Momente.
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